Energiedichteprinzip
Eine ausgewogene, energiereduzierte Mischkost bedeutet also nicht, auf alles verzichten zu müssen. Oft genügt es, bewusst zu wählen und kleine Veränderungen im Alltag umzusetzen. Doch woran lässt sich erkennen, welche Lebensmittel sich besonders gut eignen, um Kalorien einzusparen, ohne auf Sättigung und Genuss zu verzichten?
Hier kommt das so genannte Energiedichteprinzip ins Spiel: Es hilft dabei, Lebensmittel auszuwählen, die lange satt machen, aber gleichzeitig weniger Kalorien liefern.
Das Wort „Energiedichte“ bezeichnet in diesem Zusammenhang, wie viele Kalorien je Gewichtseinheit, wie 1 g oder 100 g, in einem Lebensmittel stecken. Lebensmittel mit einer niedrigen Energiedichte liefern demnach wenige Kalorien pro Gewichtseinheit. Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte enthalten hingegen viele Kalorien in Bezug auf das Gewicht und sättigen oft weniger lang.
Beispiel: Eine große Schüssel mit Salat hat viel Volumen, was sich positiv auf die Hunger- und Sättigungsregulation auswirken kann, aber weniger Kalorien als eine gleich große Schüssel Pudding. Ein Stück Sahnetorte kann klein sein, aber sehr energiereich.
Wie sich das Energiedichteprinzip im Alltag ganz konkret anwenden lässt, erklärt Ihnen unsere Ernährungsexpertin Frau Dr. Ragna-Marie Weber im folgenden Statement.