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Online-Coach Adipositas
Stress und Adipositas

Wie hängen Gewichtszunahme und Stress zusammen?

Während bei akuten, kurzen Stresssituationen das Hungergefühl eher gehemmt wird, greifen viele Menschen bei Dauerstress gerne nach gehaltvollem, süßem oder fettigem Essen – so wie Stefanie. Warum ist das so? 

Wie Stress das Gehirn beeinflusst

Studien haben gezeigt, dass chronischer Stress unsere Gehirnstrukturen verändern kann. Der Teil des Gehirns, der für Sättigung zuständig ist, wird gehemmt. Die Folge: Unter Dauerstress wird mehr und ungesünder gegessen, als wenn wir entspannt wären.

Doch warum haben wir unter Stress vermehrt Appetit auf süßes, fettreiches und hochkalorisches Essen? 

Zum einen scheint Stress unsere Selbstkontrolle zu beeinträchtigen. Wir treffen eher Fehlentscheidungen und sind impulsiver in unseren Handlungen. So können wir dann auch einem Schokoriegel nicht mehr widerstehen. 

Zum anderen hat wohlschmeckende, energiereiche Nahrung einen großen Anreiz und einen starken emotionalen Effekt: Unser Verlangen nach Süßem wird gestillt und gleichzeitig fühlen wir uns besser. Und schon greifen wir beim nächsten Mal wieder zum Schokoriegel, wenn wir gestresst sind. 

Stress und Schlafmangel

Hinzu kommt, dass Stress häufig zu Schlafstörungen führt. Chronischer Schlafmangel wiederum erhöht das Risiko für zahlreiche Stoffwechselerkrankungen – unter anderem auch für Übergewicht und Adipositas. Studien zeigen, dass bereits 1 Stunde weniger Schlaf pro Nacht über längere Zeit mit einer Gewichtszunahme verbunden ist. Wie Schlaf und Gewicht genau zusammenhängen, erfahren Sie hier