Gesundheitliche Folgen
Früher wie heute sind wir Stresssituationen ausgesetzt. Doch leider können wir heutzutage in den wenigsten Fällen bei Stress, zum Beispiel im Büro oder im Stau, fliehen oder angreifen. Werden die Stresshormone jedoch nicht abgebaut, bleibt der Körper in Alarmbereitschaft: Er ist im Dauerstress. Und dieser kann krank machen.
Mögliche gesundheitliche Folgen von chronischem Stress
- Schlafstörungen
- Muskelverspannungen
- Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- Bluthochdruck
- Verdauungsstörungen
- Diabetes
- Kopfschmerzen
- Rückenschmerzen
- Herzinfarkt und Schlaganfall
- Herzrhythmusstörungen
Chronischer Stress führt auch zu verstärkten Entzündungsreaktionen im Körper. Diese schwächen das Immunsystem, was den Körper anfälliger für Infektionen macht.
Die Psyche leidet mit
Dauerstress wirkt sich nicht nur auf unseren Körper, sondern in erheblichem Maße auch auf unser seelisches Wohlbefinden aus. Nervosität, Gereiztheit, Aggressivität und Konzentrationsstörungen sowie Albträume, Ängste oder Depressionen können die Folgen von chronischem Stress sein.
Auch der gefürchtete Blackout in Prüfungssituationen entsteht durch Stress: Botenstoffe im Gehirn, die normalerweise für die Informationsverarbeitung und die Datenweitergabe sorgen, werden blockiert. Je mehr man nun versucht, seine Gedanken in den Griff zu bekommen, desto mehr gerät man unter Stress – ein Teufelskreis, der nur durch gezielte Entspannungsübungen durchbrochen werden kann.