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Online-Coach Adipositas
Zur Ruhe kommen: Strategien gegen Stress

Dampf ablassen

Wenn unser Körper unter Stress steht, fehlen meistens die Voraussetzungen zur Regulation, wie sie unseren Vorfahren zur Verfügung standen. Statt „Kampf oder Flucht“ sind daher sportliche Aktivitäten ideal, um die Konzentration der Stresshormone im Blut zu reduzieren. Regelmäßiger Ausdauersport sorgt dafür, dass unsere Stressreaktionen geringer ausfallen, und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck aus. 

Wer sich körperlich fit hält, baut aber nicht nur Spannungen ab. Bewegung verhilft auch zu mehr Belastbarkeit, Widerstandskraft und Selbstbewusstsein. Das alles bietet dem Alltagsstress weniger Angriffsmöglichkeiten.

Versuchen Sie, möglichst täglich kleinere oder größere Bewegungseinheiten in Ihren Alltag zu integrieren. Es muss nicht immer Sport sein, auch ein zügiger Spaziergang an der frischen Luft und im Grünen wirkt wahre Wunder und lässt Sie den Stress vergessen. Und das Gute ist, Sie kurbeln Ihren Stoffwechsel an und unterstützen damit Ihr Ziel, langfristig an Gewicht zu verlieren. Für größere Effekte sollten Sie nach Möglichkeit zusätzlich mit einem regelmäßigen Training beginnen. Näheres hierzu und Tipps, wie Sie am besten mit regelmäßiger Bewegung und Sport beginnen, finden Sie in unserem Bewegungsmodul. 

Besonders gut für den Stressabbau eignen sich Aktivitäten wie (Nordic) Walking, Joggen, Schwimmen, Wandern oder Radfahren. Wer nicht gerne allein trainiert, findet zum Beispiel im Sportverein Gleichgesinnte und ein soziales Umfeld, das Stress abmildern kann. 

Egal, wie Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass Spaß und nicht übertriebener Ehrgeiz im Vordergrund stehen. Denn wer sich unter Leistungsdruck setzt, erreicht genau das Gegenteil – dann wird aus erholsamer Bewegung wieder Distress.